Monopoly Cthulhu – Eine Rezension von Sofahelden.com

Monopoly Cthulhu – Unsere Freunde von Sofahelden.com wissen wie man eine tolle und kreative Rezension schreibt!

Eines Tages klingelte jemand an der Tür und es war nicht wie erwartet ein Angehöriger der Kirche, welcher uns seltsame Sachen verkünden wollte, sondern anscheinend der Postbote. Es war zwar weit und breit niemand zu sehen, doch vor unserem Chefredakteur lag ein riesengroßes Paket, welches definitiv vorher noch nicht da stand. Wie Sherlock Holmes kombinierte er die Fakten miteinander und ihm war klar, dass es ein Paket für die Sofahelden sein musste.

Die große Warnung auf dem Paket ignorierte er und machte es sofort auf, nachdem er es voller Mühe und mit seinen letzten Kraftreserven ins Haus geschoben hatte. Nach dem ersten Schnitt mit dem Teppichmesser hörte er eine leise aber markante Musik welche sich anhörte, als würde sie von Dämonen gesungen werden. Als er dann den Deckel aufklappte, erspähte er im Inneren eine dichte Rauchwolke, aus welcher sich ihm tatsächlich zwei kleine Dämonenhände entgegen streckten. In diesen Händen war eine Schachtel auf der die Buchstaben M O N O P O L Y zu lesen waren, darunter stand das Wort „Cthulhu“, welches er sofort in Google nachschlagen musste.

Es stellte sich heraus, dass Cthulhu ein Wesen war, welches vor mehreren hundert Millionen Jahren auf die Erde kam. Auf einem Beipackzettel, welcher ebenso im Paket lag, standen folgende Worte: Ich bin Cthulhu und durch das Öffnen dieses Paketes musst Du nun dieses Spiel mit mir spielen. Wenn Du gegen mich nicht gewinnst, dann werde ich aus der versunkenen Stadt R’lyeh auferstehen und die Welt unterjochen! Unser Chefredakteur konnte es nicht glauben, er wurde auserwählt die Welt zu retten. Dafür musste er aber eine Partie Monopoly gewinnen und erfahrungsgemäß war er in diesem Spiel einfach schlecht und hatte in den vergangenen Spielen mit Freunden immer Pech.

Dennoch baute er das Spiel in der Küche auf, um so schnell wie möglich gegen das mächtigste Wesen im Universum zu gewinnen – hoffentlich. Weil er selbst aber dachte, er würde als Mike nicht gewinnen, zog er sich eine Maske über und trat von diesem Zeitpunkt an als Mr. Anonym auf. Nur so war er sich sicher, dass das Glück auf seiner Seite wäre und somit auch der Sieg in Monopoly möglich sei.

Zuerst machte er sich mit den Spielregeln vertraut und stellte fest, dass diese exakt dieselben waren, wie er sie schon von anderen Monopoly-Varianten kannte. Dies konnte sein Vorteil sein, weil er doch schon so einige Partien hinter sich hatte, doch die wichtige Komponente Glück müsste bei dieser Runde ebenso auf seiner Seite stehen. Einzig und allein die Straßen, Ereigniskarten, das Geld und die Figuren waren anders, das Regelwerk schien gleich zu sein – Glück im Unglück? Straßen gab es in dem Sinn nicht, sondern Kreaturen, die man bezahlen muss. Mit den Wissens- und Vernunftkarten konnte man Glück oder auch Pech haben und die Figuren selbst waren ein Dolch, ein Buch und eben etwas, was zu dem mächtigen Wesen passte.

Als er seine Figur ausgewählt und für zwei Spieler das Geld verteilt hatte, sah er plötzlich wie die Würfel wie von Geisterhand in der Luft schwebten und die Partie begonnen. 12 – Mit einem Pasch begann die Partie, was ja schon mal ein schlechtes Omen für Mr. Anonym war, denn das mächtige Wesen durfte daher noch einmal würfeln und kam den guten Kreaturen zum Kaufen dadurch schneller näher.

Nach einigen Runden sah es leider für unseren Chefredakteur nicht gut aus. Er hatte zwar schon einige Monster ergattern können und auch sein Geld war noch ausreichend, doch sein Kontrahent hatte mehr Glück, da er schon eine 3er-Konstellation hatte, welche doppelt so viel Gewinn einbrachte, insofern Mr. Anonym daraufkommen würde. Nur eines dieser drei Felder hätte sein Aus bedeutet und damit auch den Untergang der Menschheit.

Schweißgebadet saß unser Held auf seinem Stuhl und war dem Tod nahe. Zwei Stunden waren wie im Flug vergangen und irgendwie hatte er kein Glück. Sein Geld war fast unter die Nullgrenze gesunken und irgendwie schaffte es das Wesen, nie auf seine Kreaturen zu kommen. Mr. Anonym hatte langsam das Gefühl, dass alles nicht mit rechten Dingen zugeht, doch er wusste keinen Rat. Doch plötzlich ging ihm ein Licht auf und er bat Cthulhu um eine 5 minütige Pause.

Er verließ den Raum und kam ein paar Minuten später mit einem Dolch wieder, den er aus dem Keller geholt hatte. Vor ein paar Jahren hatte er diesen Dolch auf einer Messe gekauft und er erinnerte sich wieder an die Worte des Verkäufers: Verkaufe dieses Relikt nie weiter, es wird dir eines Tages helfen. Mr. Anonym hatte zwar keine Ahnung wie ihm dieser Dolch bei einem Brettspiel helfen sollte, aber er legte ihn direkt in die Mitte des Spielbretts.

Plötzlich drehte sich der Dolch und zeigte auf die Würfel, welche gerade von Cthulhu geworfen wurden. Die Augenzahl 11 veränderte sich auf 9 und anstatt auf ein eigenes Feld zu kommen, zog die Spielfigur wie von Geisterhand auf ein Feld unseres Helden. Auch wenn er dadurch nicht viel Geld bekam, so war dies nur der Anfang.

Nach und nach holte er sich das Geld zurück und merkte, dass der Dolch eine Art Aura hatte, welche der Gegenseite schadete. Anscheinend konnte Cthulhu seine fiesen Zauber nicht mehr einsetzen, sodass er nun wirklich würfeln und ebenso wie Mr. Anonym auf sein Glück vertrauen musste.

Nach 4 ½ Stunden kam der letzte Wurf von unserem mächtigen Wesen, der anscheinend doch gar nicht so mächtig war, wie Mr. Anonym angenommen hatte. Er musste nach und nach sein letztes Hemd hergeben und opferte sogar seine Flügel, da er kein Geld mehr hatte. Bei seiner letzten Bewegung landete er auf dem Feld „YOG-SOTHOTH„ und verschwand mit einem lautem Knall im Nichts. Mr. Anonym wusste zwar nicht was passiert war, doch er war sich sicher, dass er gewonnen hatte und mit seinem Sieg auch die Welt gerettet war. Voller Schweiß, welcher sich hinter der Maske angesammelt hatte, räumte er das Geld und das komplette Material in die Schachtel zurück und verstaute das Spiel verschlossen in einer hölzernen Truhe auf seinem Dachboden.

Seitdem hofft er, dass er diese nie wieder öffnen muss, denn der Dolch löste sich ebenso wie das mächtige Wesen in Luft auf und er hätte keine Lust, das nächste Spiel gegen Cthulhu zu verlieren…

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