Schweinerei. Eine Einschätzung von sofahelden.de

Ganz vielen lieben Dank an die sofahelden, die sonst unsere RISIKO Editionen auseinander pflücken, aber auch gerne mal die Schweinchen glücksspielmäßig rollen lassen wollten!

Seit Jahrhunderten gibt es auf der ganzen Welt Würfelspiele, welche im Mittelalter teilweise sogar aufgrund des sehr hohen Suchtpotenzials verboten wurden.  Am weitesten verbreitet sind Würfel mit sechs Seiten, seit 1977 gibt es aber auch Würfel mit dem Aussehen eines Schweins. Wir haben uns heute mal das Kult-Würfelspiel Schweinerei angesehen und um die Wette gegrunzt …

Das Spielbrett, das Material und die Vorbereitung

Das Spielmaterial ist einfach gehalten, ein Spielbrett gibt es nicht. Das komplette Spiel besteht aus zwei Schweine-Würfeln, zwei kleinen Bleistiften, einem Spielblock, der Anleitung und einer schicken Verpackung. Die Schweine sind aus sehr hartem Gummi, was sie nahezu unzerstörbar macht. Alles hat in dem Etui Platz, welches sehr platzsparend ins Regal oder in den Schrank passt.
Die Vorbereitung dauert nicht mal eine Minute, da man lediglich die Schweine und die Schreibutensilien aus der Verpackung nehmen muss. Ein Spieler wird als Schweinehirte (Schriftführer) bestimmt und … auf geht’s!

Die Anleitung

Die Anleitung ist sehr klein und in vier Sprachen gehalten. Sie erklärt in nur ein paar Worten das Spielprinzip und listet die verschiedenen Punktemöglichkeiten per Bild auf. Neben der normalen Regeln gibt es eine andere Variante für echte Schweinefans. Innerhalb von nicht mal drei Minuten kann die Anleitung gelesen und das Spiel verstanden werden. Ein kleines Problem gibt es dabei aber, da die Schrift der Anleitung sehr klein ist – für ältere Semester könnte dies eine zusätzliche Challenge darstellen.

Das Spielziel

Reihum wird mit den Schweinen gewürfelt und die jeweiligen Punkte addiert. Der Spieler, der zuerst 100 Punkte gesammelt hat, gewinnt und darf die anderen Spieler angrunzen!

Der Spielablauf

Der Startspieler nimmt beide Schweine in die Hand und wirft sie auf den Tisch. Anhand der Positionen, welche in der Anleitung abgebildet sind, addiert der Schweinehirte die Punkte des Würflers. Der Spieler muss sich danach entscheiden, ob er weiter würfelt oder seinen Zug beendet. Falls sich nach einem Würfler nämlich die Schweine in irgendeiner Form berühren, sind alle Punkte weg und der nächste Spieler ist dran. Sobald ein Spieler mehr als 100 Punkte gesammelt hat, ist das Spiel zu Ende.

Das Fazit von: Panikmike

Panikmike Ich kenne das Würfelspiel Schweinerei schon seit meiner Kindheit und fand es damals sehr witzig und unterhaltsam. Es war sehr einfach und machte mir als Kind irgendwie Spaß, obwohl es immer dasselbe war. Mittlerweile muss ich aber sagen, dass mich Schweinerei als Erwachsener nicht mehr unterhalten kann – zumindest wenn man nach den Originalregeln spielt. Das Problem dabei ist, dass der erste Spieler oftmals schon in der ersten Runde die 100 Punkte geschafft und somit gewonnen hatte. Ändert man ein wenig die Regeln, sodass man zum Beispiel nur drei Würfe hat und danach der nächste Spieler dran ist, dann kann Schweinerei eine kurze Zeit Spaß machen. Dennoch bleibt das Problem, dass die Schweine fast immer in nur zwei oder drei Positionen liegen bleiben, und man die höher bewerteten Positionen so gut wie nie schaffen kann. 1977 konnte das Spiel sicherlich noch Spieler finden, da es kaum Alternativen gibt – heutzutage aber wird es aufgrund der Einfachheit und der nicht durchdachten Regeln kaum mehr Spieler finden! Wer die Regeln ändert hat sicherlich kurzzeitig Spaß dabei, dennoch kann ich es nicht empfehlen.

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